Über 150 Besucher bei Feierabend-Besichtigung in Oberstadion

Über 150 interessierte Besucher bei Feierabend-Besichtigung am 23. Mai 2017 bei Kaufmann in Oberstadion

P2540033Großes Interesse an K-Plus Häusern aus massiven Dübelholz – KfW 40 Plus Haus interessiert Bauherren besonders. Interessenten aus ganz Oberschwaben waren zu Gast aus Ravensburg, Laupheim, Bad Saulgau, Ulm und Stuttgart.

Die Kaufmann GmbH hat am Dienstagabend eingeladen zur Feierabend Besichtigung im Werk Oberstadion im Alb-Donau-Kreis / Oberschwaben. Ein großer Zulauf war da mit über 150 Baunteressierten. Die Lehrlinge begrüßten die Bauinteressenten als Parkplatzeinweiser und nach einer kurzen Ansprache von Geschäftsführer Peter Kaufmann über die Firmenhistorie mit der Gründung 1992 von Günther Kaufmann als Zimmerei in Emerkingen, ging es los zur Hausherstellung.

Am Anfang ging es in das Holzlager, in dem Holz aus regionalen Wäldern und Sägereien aus dem Kreis Biberach und Sigmaringen sowie der Region um Aalen gelagert wird. Nachhaltigkeit spielt bei der Firma Kaufmann eine zentrale Rolle. So wird im Werk durch Photovoltaik mehr Strom produziert, als durch CNC-Abbundmaschinen, Dübelmaschinen und weiteren Maschinen verbraucht wird. Hobelspäne die durch die Hobellinien anfallen, gehen zum größten Teil in die Lebensmittelindustrie, wovon nach einer gründlichen Prüfung Zahnpasta und andere Produkte erstellt werden. Holz das auf den Baustellen anfällt, wird in einem Hacker zerkleinert und beheizt die Werkshallen, Bürogebäude und den Stahlbau Eggert (www.eggert-stahlbau.de).

Bei der Keilzinkanlage stellte der Konstrukteur Walter Daiber und Maschinist Norbert Horn das Fertigungsverfahren vor, bei dem das Holz auf seine Schönheit und Stabilität sortiert wird. Hier gibt es eine Qualitätsüberwachung der Materialprüfanstalt Stuttgart. Nach der Keilzinkanlage erklärte unser Produktionsleiter, welche verschiedenen Profile auf der Hobellinie für den Einsatz von verschiedenen Deckenelementen in Massivholz gemacht werden können. Projektleiter Marc Jungblut erklärte den Bauinteressenten, was man als Eigenleistungen wie zum Beispiel das Streichen des Dachstuhls erbringen kann. An der Dübelanlage erklärte Roland Zach das Prinzip der Dübeltechnik. In das technisch getrocknete Fichtenholz wird ein staubtrockener Buchedübel maschinell eingepresst und verbindet die einzelnen Holzlamellen zu einem massiven Dübelholzelement. Peter Kaufmann erklärte die Vorteile des Massivholzes in Sachen Schallschutz unter den Stockwerken entgegen einer herkömmlichen Holzbalkendecke sowie in Sachen sommerlicher Hitzeschutz. Durch die hohe Phasenverschiebung in Dach und Wand, basierend auf den ökologischen Dämmstoffen sowie der hohen Masse des Dübelholzes, ist das Haus im Sommer auch kühl. Natürlich unter Berücksichtigung von optimaler Beschattung.

Bei der nächsten Station wurde der Brandschutz des Dübelholzes gezeigt, indem Marc Jungblut mit einem großen Gasbrenner über mehrere Minuten direkt auf eine massive Dübelholzwand gebrannt hat. In der Zeit durften Besucher direkt an der Wand schauen, dass zum einen keine Hitze durchgeht und zum anderen sahen alle Besucher, dass nach dem Entfernen des Gasbrenners das Feuer nicht weiterbrannte.

Bei der nächsten Station sahen die Bauinteressenten wie über die modernste CNC-Holzbearbeitungsanlage großformatige Deckenelemente zugeschnitten und gefräst werden. Hier erklärte Csabi Resler wie die Maschine zur Holzbearbeitung funktioniert. Bei der Wandproduktion stellten Jürgen Schneider und Vesel Niqk vor, wie die einzelnen abgebundenen Dübelholzelemente zu ganzen Wandelementen zusammengefügt werden, bevor Sie auf eigenen LKW´s verladen werden. Mit einem Vorschlaghammer wurde demonstriert, dass Dübelholz stabiler ist wie herkömmliche Ziegel für Massivhäuser oder Holzständerbauweise / Fertighäuser. Peter Kaufmann und Abteilungsleiter Ilhami Berber für Heizungsbau erklärten anschließend das Konzept der Haustechnik eines K-Plus Hauses. Die energieeffiziente Erdwärmetechnik hat eine hohe Jahresarbeitszahl im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen. Weiter ist die Komfortlüftung komplett reinigungsfähig und sorgt für ein angenehmes Wohnklima mit guter sauerstoffreicher Luft. Mittels einer PV-Anlage wird mehr Energie erzeugt als zum Heizen benötigt wird. Zudem wurde ein Stromspeicher wie auch die Ladestation für Elektroautos vorgestellt. In Zukunft wird es so sein, dass sich das Smart Home durchsetzt und auch mit dem Haus Elektroautos geladen werden können.

Zum Abschluss gab es das Feierabendbier, Sekt und antialkoholische Getränke sowie selbstgemachte Snacks. Insgesamt waren rund 200 bauinteressierte da, mehr als für einen Dienstagabend erwartet wurden. Die Interessenten für den Hausbau kamen aus der ganzen Region Oberschwaben, wie Ravensburg, Bad Waldsee, Sigmaringen, Ulm, Laupheim. Sehr hat uns natürlich auch gefreut, dass bestehende Hausbaukunden aus Schwendi, Emerkingen, Munderkingen und Ehingen zu Gast waren und den Bauinteressierten erzählen konnten, wir der Bauablauf mit dem Kaufmannbau Team war.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern.

Ihr Kaufmannbau-Team

 

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Am 23. Januar 2020